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Rheinische Post am 30.4.09

Klassenarbeit auf der Bühne

von Gabi Adrian
Großenbaum (RP) Einen Abend der Superlative boten die Schüler der Gesamtschule Süd ihren Zuschauern am Dienstag. Der Fachbereich „Darstellen und Gestalten“ lud zu einem Theaterfest ein und stellte die Ergebnisse der Unterrichtsinhalte vor. Wer die Mädchen und Jungen beobachtet, der weiß: so kann Unterricht Freude machen. Mit dabei ist die 15-jährige Bärbel Echterbroch aus Wanheimerort. Bereits im 8. Schuljahr wählte sie dieses Fach. „Mir macht es großen Spaß, mit Anderen Musik zu machen. Außerdem ist es spannend, Ideen, die einem im Kopf herumgeistern zusammen umzusetzen.“

Seit 2006 wird „Darstellen und Gestalten“ als Wahlpflichtfach an der Gesamtschule angeboten. Ullrich Bender, der den Fachbereich leitet, sieht die großen Vorteile und Möglichkeiten dieses Stoffes. „Hier geht es um ganzheitliches Lernen. Alle Sinne werden angesprochen“, sagt Bender. „Es unterstützt die Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, da kognitive und kreative Fähigkeiten gleichermaßen wichtig sind.“ Durch projektorientierte Arbeitsformen würden Schüler dort abgeholt, wo sie stehen. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung würden gefördert. Das kann auch Bärbel nur unterstreichen. „Zu Anfang hat man Panik, etwas falsch zu machen, aber dann geht es immer besser“, sagt sie. Der Unterricht habe ihr zu mehr Selbstbewusstsein verholfen.
Dann haben die beiden keine Zeit mehr, Fragen zu beantworten, denn das Programm beginnt und zieht das Publikum in seinen Bann. Originell präsentiert werden die „Latrinengespräche“, die der Jahrgang acht auf die Bühne bringt. Da kann der Zuschauer erfahren, was auf einem Mädchen-Klo so alles abgeht. Die Mädchen und Jungen finden sich zu immer neuen Szenen zusammen. Neben der Wortsprache werden vor allem auch Körpersprache, Musik und Tanz eingesetzt.
So manches Talent schlummert unter den Schauspielern. Dabei haben die Schüler doppelten Stress. Die Präsentation ist – neben schriftlichen Lernüberprüfungen – eine Form der Leistungsbewertung. Klassenarbeit auf der Bühne sozusagen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Schüler Life-Band, die den Abend musikalisch begleitet. Auch Bärbel ist hier doppelt gefordert, neben der Theateraufführung spielt sie E-Gitarre in der Band. Zum Schluss wird es nachdenklich und durchaus gesellschaftskritisch. Der Jahrgang 10 beleuchtet unsere Staatsform, den Umgang mit Kindern und Familie, die Mentalität der „Weggucker“ und führt den Zuschauern vor Augen, woran unsere Gesellschaft krankt. Gemeinschaft, Freundschaft und Liebe sind die Themen, die sich wie ein roter Faden durch den Abend schlängeln.

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Erscheinungsdatum: 30.04.2009 - Zeitung: RP
Ausgabe: DU - Ressort: L - Seite: 20
Gefunden in: Textarchiv Lokal

Erscheinungsdatum: 30.04.2009 | Signatur: jun | Dokumentennummer: srv0000005830866 | Autor: von Gabi Adrian | Eingangsdatum: 30.04.2009 | Eingangszeit: 04:45:11 | Zeitung: RP | Seite: 20 | Nummer: 100 | DCID: 10391467040 | Ausgabe: DU | Ressort: L | Dokumenten-ID: 20090430044511000014189819

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große Pause
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