Die Aufgaben der Klassensprecher

Die gesetzlichen Grundlagen findet man im Schulmitwirkungsgesetz NRW, SV-Erlass 3.3


Fähigkeiten

Die Klassensprecher sollten

frei sprechen und gut argumentieren können - einen netten Umgangston haben - Probleme erkennen und formulieren können - Kontakt zu allen Mitschülern haben - bereit sein sich für die Klasse und im Schülerrat zu engagieren - unparteiisch sein - Interesse an der Klassengemeinschaft haben - Rechte und Pflichte der Schüler kennen - kompromissbereit sein - mutig sein.

 

Aufgaben

Der Klassensprecher

  • vertritt die Interessen der Schüler der Klasse;
  • gibt Anregungen, Vorschläge und Wünsche einzelner Schüler oder der ganzen Klasse;

an Lehrer, Schulleiter oder Elternvertreter weiter;

  • trägt Beschwerden und Kritik den Klassenlehrern oder dem Schulleiter vor;
  • unterstützt einzelne Schüler in der Wahrnehmung ihrer Rechte;
  • vermittelt bei Streit unter Schülern;
  • vermittelt bei Schwierigkeiten zwischen Klasse und Lehrer;
  • leitet die Klassenschülerversammlung und beruft sie ein;
  • nimmt an den Sitzungen des Schülerrates teil und informiert die Klasse darüber;
  • wirkt bei Aufgaben mit, die der Schülerrat sich selber stellt;
  • kann zu geeigneten Punkten zu Klassenpflegschaftssitzungen eingeladen werden.

Der Klassensprecher darf/kann  nicht

  • der verlängerte Arm des Klassenlehrers sein;
  • der Aufpasser in der Pause sein;
  • derjenige sein, der alles alleine machen soll;
  • derjenige sein, der alle Probleme lösen kann;
  • derjenige sein, der alle Dummheiten der Klasse mitmacht;
  • ein „Supergenie" sein, das alle Ideen liefern soll;
  • einer sein, den man wählt und dann im Stich lässt;
  • einer sein, der nur mit dem Lehrer redet, wenn er Kritik anbringen muss.


SV der GE-Duisburg-Süd im August 2009