Fachbereich Spanisch

 

Lehrplan für EF, Q1 und Q2 

Lehrplan für Jg. 10

Lehrplan für Jg. 8-10 neu (erscheint in Kürze)

 

Hola, ¡bienvenidos!

Mit Spanisch vervollständigt die Gesamtschule Duisburg - Süd ihr vielfältiges Fremdsprachenangebot.Stierkaempfer

Spanisch wird von ca. 400 Millionen Menschen in über 20 Ländern der Erde gesprochen und ist damit nach Englisch, Chinesisch und Hindi die viertmeistgesprochene Sprache der Welt.
Mit der fortschreitenden Öffnung der Märkte im Wirtschafts- und Berufsleben, aber auch im Tourismus, hat Spanisch in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Und unlängst konnte man sogar lesen:


Man spricht jetzt Spanisch: Die Macht der Latinos wächst


26.01.2013 | 20:06 | von THOMAS VIEREGGE (Die Presse)

Jeder sechste Amerikaner in den USA ist hispanischer Herkunft, im Jahr 2050 ist es laut einer Prognose fast jeder dritte. Die größte Minderheit im Land ist erwacht und entdeckt ihren Einfluss.

reed saxon

Bild: (c) AP (Reed Saxon)

 

Das Spanischangebot an der Gesamtschule Süd

Wir bieten Spanisch sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II sowie in unterschiedlichen Modalitäten an:

  • Spanisch fakultativ: als „freiwilliges" Zusatzfach
    •  für Schüler/innen in Jg. 8, die bisher in Stufe 6 keine zweite Fremdsprache gewählt haben, aber Chancen sehen, in die Oberstufe zu gelangen, und der Belegverpflichtung einer zweiten Fremdsprache bereits in der Sekundarstufe I nachkommen wollen.
    •  für Schüler/innen ab Jg. 8 oder Jg. 11, die bereits Französisch oder Latein belegt haben, im sprachlichen Bereich ihre Neigung sehen und ihr Fremdsprachenprofil ausbauen möchten. Für sie ist Spanisch die dritte Fremdsprache.
    •  für alle anderen Schüler/innen ab Jg. 8 , die ein großes Interesse an der Sprache und Kultur haben und sehr fleißig und engagiert sind.
  • Spanisch obligatorisch: ein „Muss"
    • für Schüler/innen ab Jg. 11, die ihre erforderliche zweite Fremdsprache noch nicht abgedeckt haben. Sie erlernen die Sprache neu und belegen sie verpflichtend bis zum Abitur. Spanisch kann zur Zeit als drittes oder viertes Prüfungsfach gewählt werden.
    • für diejenigen Schüler/innen in Jg. 11, die Spanisch bereits seit Jg. 8 erlernen. Sie führen die Sprache fort und schließen ihre Belegverpflichtung mit Ende der Einführungsphase ab. Der Unterricht ist dreistündig pro Woche.
  • für Schüler/innen ab Jg. 6, die im sprachlichen Bereich ihre Neigung sehen und Lust auf die spanische Sprache und Kultur haben

 

Das wesentliche Ziel des modernen Fremdsprachenunterrichts ist die interkulturelle Handlungsfähigkeit. Dazu gehört eine Schulung in den Kompetenzen Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung. Die Lernenden werden im Rahmen eines handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts so oft wie möglich in authentische Kommunikationssituationen versetzt. Dazu gehört auch, dass der Unterricht weitestgehend in der Zielsprache Spanisch durchgeführt wird. Neben der Arbeit mit dem Lehrbuch werden vielfältige Methoden und Medien wie authentische Texte, Hördateien und Filme  mit Aufnahmen von Muttersprachlern sowie Lieder eingesetzt. Auf diese Weise werden auch landeskundliche Kenntnisse vermittelt. Der Unterricht orientiert sich an den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und den Kernlehrplänen.
 

Grundsätzliche Merkmale

Wie in allen modernen Fremdsprachen ist die schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit (Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben, zukünftig dazu auch mehr Sprachmittlung) ein wesentliches Ziel des Unterrichts. Deshalb wird auch so weit wie möglich die Zielsprache gesprochen, neben dem Lehrbuch werden alle modernen Methoden und Medien wie authentische Texte, Hördateien und Filme mit Aufnahmen von Muttersprachlern sowie Lektüren und Lieder eingesetzt. Auf diese Weise werden auch landeskundliche Kenntnisse vermittelt. Der Unterricht orientiert sich an den Kriterien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und den Kerncurricula.

Um einen permanenten Austausch mit einer Schule in Spanien bemühen wir uns.



Die Anforderungen in der Sekundarstufe I u.a.

• geringeres Lerntempo
• Schwerpunkt auf der mündlichen Ausdrucksfähigkeit in typischen Alltagssituationen und zu allgemein interessierenden, häufig wiederkehrenden Themen
• Sprachrichtigkeit rückt bei der Leistungsbewertung stärker in den Hintergrund
• Einüben elementarer sprachlicher Strukturen in der intensiven Unterrichtsarbeit
• gelegentliches praktisches Üben in häuslicher Arbeit unerlässlich
• aktionsbetonte Unterrichtsformen; Partnerarbeit
• dreistündiger Unterricht pro Woche


Die Anforderungen in der Sekundarstufe II u.a.

• höheres Lerntempo
• höheres Gewicht auf Sprachrichtigkeit
• größere Menge an Wortschatz und grammatischer Strukturen
• längere und sprachlich anspruchsvollere Texte
• höherer Anteil an eigenständigem Erarbeiten und Üben
• mehr selbstständiges häusliches Üben und Lernen
• vierstündiger Unterricht pro Woche (fortgeführter Kurs 3std.)
• dominanter Spracherwerb nur in der Einführungsphase



Was bedeutet freiwillig?
Einmal angemeldet können Schüler/innen das Fach bis Ende des 8. Schuljahres in Rücksprache mit dem Fachlehrer und den Eltern wieder abwählen, sofern sich herausgestellt haben sollte, dass die Probleme mit der Sprache unüberwindlich sind und in absehbarer Zeit nicht behoben werden können. Im 9. und 10. Jahrgang ist dann eine Abwahl in der Regel ohne Weiteres nicht mehr möglich.

Wichtig: Alle romanischen Sprachen sind schwieriger als Englisch, da Verben, Nomina und Adjektive anders als im Englischen über eine Vielzahl verschiedener Endungen verfügen. In jedem Falle gilt: Wer eine Fremdsprache lernen will, kommt um intensives, manchmal auch mühevolles Arbeiten nicht herum. Dazu gehören insbesondere das regelmäßige Lernen von Vokabeln und das Einüben grammatikalischer Strukturen.